Matthias Leiendecker: Beruf, Ehe mit Mai Thi Nguyen-Kim und zwei Kinder

Matthias Leiendecker ist ein promovierter deutscher Chemiker, der bei der Merck Gruppe in Darmstadt arbeitet. Öffentlich bekannt ist er vor allem als Ehemann der Wissenschaftsjournalistin und Fernsehmoderatorin Mai Thi Nguyen-Kim. Das Paar hat zwei Kinder. Leiendecker selbst tritt nur selten öffentlich auf und ist hauptsächlich durch wissenschaftliche Veröffentlichungen, Patente und berufliche Profile dokumentiert.

Sein öffentliches LinkedIn-Profil führt ihn im Juli 2026 als „Director Global Project Leadership Operations“ bei Merck. Ein verifiziertes Geburtsdatum, sein Alter, sein Geburtsort und seine Herkunft sind dagegen nicht öffentlich bekannt. Eine aktuelle Entwicklung betrifft seine Forschungsarbeit: Im April 2026 wurde in den USA ein Patent für eine Wirkstoffklasse erteilt, bei dem Leiendecker als Miterfinder genannt wird.

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Beruf: promovierter Chemiker und Forschungsmanager
  • Arbeitgeber: Merck Gruppe in Darmstadt
  • Aktuelle Position: laut öffentlichem Berufsprofil Director Global Project Leadership Operations
  • Ehefrau: Mai Thi Nguyen-Kim
  • Kinder: zwei, geboren 2020 und 2023
  • Ausbildung: Promotion an der RWTH Aachen
  • Alter und Geburtsdatum: nicht öffentlich bekannt
  • Aktueller Wohnort: nicht zuverlässig dokumentiert

Matthias Leiendecker ist mit Mai Thi Nguyen-Kim verheiratet

Matthias Leiendecker ist der Ehemann von Mai Thi Nguyen-Kim. Sie ist ebenfalls promovierte Chemikerin, arbeitet jedoch als Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Moderatorin. Bekannt wurde sie unter anderem durch den YouTube-Kanal „maiLab“, die Wissenschaftssendung „MAITHINK X“ und verschiedene „Terra X“-Produktionen des ZDF.

Ein Interview des Reisemagazins DB Mobil bezeichnete Leiendecker bereits 2020 ausdrücklich als ihren Ehemann. Auch in einem Interview vom Dezember 2025 sprach Nguyen-Kim über ihren Mann und darüber, wie das Paar Beruf, Kinderbetreuung und Care-Arbeit organisiert. Die Ehe besteht damit nachweislich weiterhin.

Mehrere Medien nennen 2017 als Jahr der Hochzeit. Eine leicht zugängliche öffentliche Mitteilung des Paares, die das genaue Hochzeitsdatum bestätigt, liegt jedoch nicht vor. Für die Einordnung ist daher vor allem gesichert, dass beide verheiratet sind, nicht an welchem Tag die Trauung stattfand.

Das Paar hat zwei Kinder

Das erste Kind von Matthias Leiendecker und Mai Thi Nguyen-Kim kam im Januar 2020 zur Welt. DB Mobil berichtete damals von einer Tochter und davon, dass Nguyen-Kim Anfang April 2020 aus ihrer Babypause zurückkehrte. Den Namen des Kindes und weitere persönliche Einzelheiten hält die Familie aus der Öffentlichkeit heraus.

Am 21. Juni 2023 teilte Nguyen-Kim über ihren offiziellen Instagram-Account mit, dass ihr zweites Kind neun Wochen zuvor geboren worden sei. Daraus ergibt sich eine Geburt im Frühjahr 2023. Geschlecht und Name des zweiten Kindes wurden nicht öffentlich genannt.

Im Dezember 2025 bezeichnete sich Nguyen-Kim in einem Interview erneut als Mutter zweier Kinder. Sie erklärte, dass ihr Partner, ihre Eltern und eine Kindertagesstätte das familiäre Unterstützungsnetz bildeten. Konkrete Angaben zur privaten Aufgabenverteilung oder zum Alltag der Kinder machte sie nicht.

Welchen Beruf hat Matthias Leiendecker?

Matthias Leiendecker arbeitet bei der Merck Gruppe, einem Wissenschafts- und Technologieunternehmen mit Sitz in Darmstadt. Sein öffentliches LinkedIn-Profil nennt als aktuelle Position „Director Global Project Leadership Operations“. Die Bezeichnung weist auf eine leitende Funktion im internationalen Projektmanagement hin. Eine detaillierte öffentliche Beschreibung seiner gegenwärtigen Aufgaben hat Merck bislang nicht veröffentlicht.

Für 2021 ist eine frühere Position als „Associate Director Innovation“ dokumentiert. In dieser Funktion wurde Leiendecker für einen Vortrag am Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin angekündigt. Thema waren die Unterschiede zwischen akademischer und industrieller Forschung sowie Projektmanagement und synthetische Chemie in der Pharmaindustrie.

Wissenschaftliche Veröffentlichungen aus den Jahren 2022 und 2023 führen ihn ebenfalls mit der Merck Healthcare KGaA in Darmstadt als institutioneller Zugehörigkeit. Damit ist seine langjährige Tätigkeit in der pharmazeutischen Forschung unabhängig von seinem Berufsprofil belegt.

Promotion an der RWTH Aachen und Forschung in Harvard

Leiendecker promovierte an der RWTH Aachen zum Dr. rer. nat. Seine Dissertation beschäftigte sich mit der Funktionalisierung schwer reaktiver chemischer Bindungen, neuen Syntheseverfahren und der Entwicklung eines Hemmstoffs gegen die mutierte Enzymvariante IDH1-R132H. Die RWTH zeichnete die Arbeit mit der Borchers-Plakette aus, die für besonders gute Dissertationen vergeben wird.

Ab 2015 arbeitete Leiendecker als Postdoktorand im Labor des Chemikers Stuart Schreiber am Broad Institute in Cambridge, Massachusetts. Das Institut führt ihn in seiner Übersicht ehemaliger Labormitglieder als „Postdoctoral Fellow“.

Eine 2016 veröffentlichte Facharbeit nennt für Leiendecker sowohl das Center for the Science of Therapeutics am Broad Institute als auch das Department of Chemistry and Chemical Biology der Harvard University. In der Studie untersuchte das Team chemische Verbindungen, die eine bei bestimmten Tumoren vorkommende mutierte Form des Enzyms IDH1 hemmen können. Die Arbeit beschrieb einen möglichen Ausgangspunkt für die weitere Entwicklung entsprechender Wirkstoffe, aber kein zugelassenes Medikament.

Forschung zu möglichen Wirkstoffen gegen Krebs

Leiendeckers veröffentlichte Arbeiten liegen vor allem im Bereich der organischen und medizinischen Chemie. Dazu gehören Forschungen zu SRPK-Enzymen sowie zu HIF-2α, einem Protein, das bei der Entwicklung bestimmter Krebsmedikamente als möglicher Angriffspunkt untersucht wird.

Im Juli 2023 erschien im Journal of Medicinal Chemistry eine Studie über neuartige chemische Gerüste für HIF-2α-Hemmstoffe. Leiendecker gehörte zum Autorenteam und wurde mit der Merck Healthcare KGaA als Forschungsadresse aufgeführt. Die Ergebnisse beschreiben frühe Wirkstoffforschung und erlauben keine Aussage darüber, ob die untersuchten Verbindungen später als Arzneimittel zugelassen werden.

Am 21. April 2026 wurde in den USA ein Patent für Thiophen-Derivate erteilt, die als HIF-2-Hemmstoffe für die Erforschung möglicher Krebsbehandlungen vorgesehen sind. Als Inhaber werden Merck Patent GmbH und Ryvu Therapeutics genannt; Leiendecker ist gemeinsam mit Hans-Peter Buchstaller und Thomas Fuchss als Erfinder eingetragen. Ein Patent dokumentiert eine geschützte technische Erfindung, ist jedoch kein Beleg für klinische Wirksamkeit oder eine Arzneimittelzulassung.

Was über Alter, Herkunft und Wohnort nicht bekannt ist

Das Geburtsdatum und das Alter von Matthias Leiendecker sind in verlässlichen, öffentlich zugänglichen Quellen nicht dokumentiert. Auch zu seinem Geburtsort, seiner familiären Herkunft und seiner Staatsangehörigkeit gibt es keine belastbare öffentliche Bestätigung.

DB Mobil berichtete 2020, dass Leiendecker und Nguyen-Kim damals in Frankfurt am Main lebten. Ein Bericht aus dem Jahr 2022 wiederholte diese Angabe. Daraus lässt sich jedoch kein aktueller Wohnort im Jahr 2026 ableiten.

Ebenso wenig zuverlässig belegt sind Angaben zu seinem Einkommen, Vermögen oder privaten Charakter. Bezeichnungen wie „Pionier der deutschen Krebsforschung“ sind wertende Zuschreibungen und keine offiziell dokumentierte Position oder Auszeichnung. Belegt sind seine wissenschaftlichen Beiträge, seine Patente und seine Tätigkeit bei Merck, nicht jedoch weitergehende Behauptungen über persönlichen Einfluss oder finanziellen Status.

Quellen

LinkedIn: Das öffentliche Berufsprofil nennt Matthias Leiendeckers aktuelle Position bei der Merck Gruppe.

DB Mobil: Das Interview dokumentiert die Ehe, den damaligen Wohnort und die Geburt der ersten Tochter im Januar 2020.

Instagram: Mai Thi Nguyen-Kim bestätigte dort im Juni 2023 die Geburt des zweiten Kindes.

WEB.DE: Das Interview von Dezember 2025 bestätigt die Ehe und das Familienleben mit zwei Kindern.

RWTH Aachen: Der Hochschulkatalog dokumentiert Thema und Verfasser von Leiendeckers Dissertation.

proRWTH: Die Seite führt Leiendecker als Träger der Borchers-Plakette auf.

Broad Institute: Das Institut dokumentiert seine Tätigkeit als Postdoctoral Fellow und seine Beteiligung an der IDH1-Forschung.

ACS Publications: Die Fachzeitschrift belegt seine Forschungsarbeiten zu SRPK- und HIF-2α-Hemmstoffen bei Merck.

Justia Patents: Die Patentdatenbank dokumentiert das im April 2026 erteilte HIF-2-Patent mit Leiendecker als Miterfinder.

 

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