Diana Koeberlin – Maskenbildnerin mit über 78 Filmcredits und Ex-Frau von Matthias Koeberlin

Diana Koeberlin ist eine freiberufliche Maskenbildnerin mit Sitz in Köln. In der deutschen Film- und Fernsehbranche arbeitet sie seit über zwei Jahrzehnten, unter anderem wiederholt für Regisseur Sönke Wortmann und für Produktionen von Constantin Film und Netflix. Einem breiteren Publikum wurde ihr Name durch die Ehe mit dem Schauspieler Matthias Koeberlin bekannt, dem Hauptdarsteller der ZDF-Krimireihe „Die Toten vom Bodensee”. Im Januar 2025 machte der Schauspieler über die Deutsche Presse-Agentur öffentlich, dass die beiden nach 17 Jahren Ehe geschieden sind. Eine eigene Wikipedia-Seite besitzt Diana Koeberlin nicht – auf der Wikipedia-Seite ihres Ex-Mannes wird sie lediglich als „Maskenbildnerin” ohne Vornamen erwähnt.

Von der Friseurlehre über Trier zum Film

Unter ihrem Geburtsnamen Diana Hein ist sie in frühen Filmcredits geführt, etwa im Kinofilm „Schneeland” (2005) von Hans W. Geißendörfer. Ihr Profil auf der Branchenplattform Crew United dokumentiert einen stufenweisen Ausbildungsweg: Nach einer Friseurlehre (1990–1993) legte sie 1996 die Friseurmeisterprüfung an der Handwerksinnung Köln ab, einschließlich Ausbildereignungsprüfung. Parallel absolvierte sie Weiterbildungen zur Visagistin bei Malu Wilz. Von 1998 bis 2001 folgte die Ausbildung zur Maskenbildnerin am Stadttheater Trier mit paritätischer Prüfung in Köln. Seit 2001 arbeitet sie freiberuflich für Film, Fernsehen und Werbung und bildete sich in den Folgejahren in Spezialgebieten wie Prosthetics, Airbrush und HDTV-Maske an der internationalen filmschule köln (ifs) weiter.

Sönke Wortmann, Fatih Akin, Netflix – ein breites Arbeitsspektrum

Diana Koeberlins Filmografie auf Crew United umfasst inzwischen mehr als 78 Produktionen. Besonders auffällig ist die wiederholte Zusammenarbeit mit Regisseur Sönke Wortmann: Sie war Maskenbildnerin bei den Constantin-Film-Komödien „Frau Müller muss weg” (2014), „Der Vorname” (2018), „Eingeschlossene Gesellschaft” (2022), „Der Nachname” (2021) und „Der Spitzname” (2024). An Fatih Akins Kinofilm „Rheingold” (2022) wirkte sie als Zusatzmaskenbildnerin mit. Als Chefmaskenbildnerin verantwortete sie unter anderem „Der Pfau” (2022) mit Tom Schilling und „791 km” (2023).

Im Fernsehen reicht ihr Spektrum vom Kölner „Tatort” (Folge „Fiderallala”, 2025) über die Amazon-Serie „Pastewka” bis zur Netflix-Miniserie „ÜberWeihnachten” (2020). Beim SWR-Fernsehfilm „Mimi und ich” (2025) übernahm sie gemeinsam mit Katrin Schneider die Chefmaske für ein historisches 80er-Jahre-Setting.

Auch 2026 ist sie weiterhin aktiv: Crew United führt sie für die zweite Staffel der Netflix-Serie „Alphamännchen” mit Tom Beck sowie für Sönke Wortmanns neuen Kinofilm „Jackpot – Bei Geld hört die Familie auf” mit Anke Engelke und Peter Kurth. Sie ist Mitglied der Deutschen Filmakademie.

Ehe mit Matthias Koeberlin: Von Köln an den Bodensee – und zurück

Diana und Matthias Koeberlin heirateten laut IMDb im Jahr 2007. In einem Interview mit dem Südkurier verriet der Schauspieler, er sei damals der Liebe wegen von Berlin nach Köln gezogen: „Meine Frau ist Rheinländerin, und die bekommt man da relativ schwer weg.” Gemeinsame öffentliche Auftritte dokumentieren unter anderem Pressefotos vom Deutschen Fernsehpreis 2007 in Köln und von der Kinopremiere von „Stromberg – Der Film” im Februar 2014.

Aus der Ehe ging ein gemeinsamer Sohn hervor. Name und Geburtsjahr des Kindes sind öffentlich nicht bekannt. Matthias Koeberlin sagte in einem Interview: „Die Familie ist mein Hafen, mein Rückzugsort. Sie kommt noch lange vor dem Beruf.”

Für die Dreharbeiten an „Die Toten vom Bodensee” zog die Familie schließlich gemeinsam nach Vorarlberg auf die österreichische Seite des Bodensees. Matthias Koeberlin bestätigte den Umzug 2024 gegenüber dem Südkurier. Nach der Trennung blieb er in Vorarlberg – laut seiner PR-Agentin lebt er dort seit Anfang 2024 mit einer neuen Partnerin. Diana Koeberlin kehrte offenbar nach Köln zurück: Ihr Crew-United-Profil nennt weiterhin Köln als unmittelbaren Arbeitsort und Nordrhein-Westfalen als Bundesland ihres ersten Wohnsitzes.

Im Januar 2025 bestätigte Matthias Koeberlins PR-Agentin gegenüber der dpa die Scheidung: „Das Paar ist geschieden, bleibt aber in Freundschaft und Respekt miteinander verbunden.” Die IMDb-Angabe „2007–2024″ deutet darauf hin, dass die Scheidung bereits vor der öffentlichen Bekanntmachung rechtskräftig war.

Mehr Blogs : Pravit Anantapongse 

Quellen: Crew United – Diana Koeberlin | IMDb – Diana Koeberlin | Gala.de / dpa | Wikipedia – Matthias Koeberlin

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