Angela van Brakel gehört zu den derzeit präsentesten Nachrichtengesichtern der deutschen Fernsehlandschaft. Die 40-Jährige moderiert seit Oktober 2023 die Hauptausgabe der Newstime auf Sat.1 und berichtet für die Sendergruppe regelmäßig aus Kriegs- und Krisengebieten weltweit. Dass sie die jüngere Schwester der langjährigen RTL-Moderatorin Jennifer Knäble ist, wissen viele Zuschauer bis heute nicht – obwohl gerade diese familiäre Verbindung und Fragen nach ihrem Ehemann und Privatleben zu den am häufigsten gesuchten Themen rund um ihren Namen gehören.
Verheiratet seit 2022 – doch der Ehemann bleibt im Hintergrund
Angela van Brakel ist verheiratet. Laut IMDb hat sie im September 2022 geheiratet; ihren Nachnamen trägt sie seitdem als Ehename – geboren wurde sie als Angela Knäble. Der Vorname ihres Mannes ist in öffentlich zugänglichen Quellen nicht dokumentiert; die Datenbank führt ihn lediglich als „Mr. van Brakel”. Van Brakel selbst hat sich öffentlich nicht näher zu ihrem Privatleben geäußert. Ob das Paar Kinder hat, ist ebenfalls öffentlich nicht bestätigt.
Zwei Schwestern, zwei Sender
Angela van Brakel wurde am 13. Juni 1986 in Frankfurt am Main geboren. Ihre sechs Jahre ältere Schwester Jennifer Knäble war von 2005 bis 2020 als RTL-Moderatorin bekannt, unter anderem durch die Morgenmagazine „Punkt 6″ und „Guten Morgen Deutschland”. Jennifer ist seit Dezember 2017 mit dem Radiomoderator Felix Moese verheiratet. Beide Schwestern schlugen eine Karriere vor der Kamera ein, allerdings bei unterschiedlichen Sendergruppen: Während Jennifer Knäble vor allem im Frühstücksfernsehen und in Unterhaltungsformaten zu sehen war, konzentrierte sich Angela auf Nachrichtenjournalismus und Auslandsberichterstattung.
Beruflich verbunden sind die Schwestern dennoch: Angelas Podcast „The Wild House” wird von ALL EARS ON YOU produziert – der Podcast-Produktionsfirma, die Jennifer Knäble gegründet hat.
Vom Regionalsender zur Hauptnachrichtenmoderatorin
Van Brakel studierte an der Universität Siegen, der Universitat Autònoma de Barcelona und der University of Western Sydney mit den Schwerpunkten Sprachen, Kommunikation und Politik. Ihre journalistische Laufbahn begann bei RheinMainTV und mit Stationen bei Kabel eins und dem ZDF-Auslandsstudio in Washington, D.C. Nach einem Volontariat bei Sat.1 Bayern und N24 (heute WELT) arbeitete sie ab Juli 2009 als Moderatorin, Live-Reporterin und Redakteurin.
Für Sat.1, WELT und die Deutsche Welle berichtete sie unter anderem aus dem Gazastreifen, Israel, der Ukraine, Mexiko und Russland. Für den mexikanischen Sender Sistema Michoacano de TV moderierte sie auf Spanisch – nach eigener Angabe spricht sie fünf Fremdsprachen. Anfang 2023 übernahm sie zunächst die Kabel-eins-News, ab Mitte Juni 2023 die Nachfolgesendung Newstime auf Kabel eins und Sat.1. Seit Oktober 2023 präsentiert sie ausschließlich die 20-Uhr-Hauptausgabe auf Sat.1.
Im Februar 2025 gehörte sie zum Moderationsteam der Bundestagswahl-Berichterstattung auf ProSieben, Sat.1 und Joyn. Sie moderierte außerdem Sondersendungen zur US-Wahl 2024 mit einer zehnstündigen Live-Strecke und begleitete die Amtseinführung von Donald Trump im Januar 2025.
Krisenreporterin zwischen Gaza und Washington
Neben der Studio-Moderation ist van Brakel als Kriegs- und Krisenreporterin im Einsatz und unterstützt den US-Korrespondenten in Washington, D.C. Besondere Aufmerksamkeit erhielt ihre Berichterstattung aus Israel und dem Grenzgebiet zum Gazastreifen im Oktober 2023 – Aufnahmen zeigten sie während eines Bombenalarms, als sie mit anderen vor Ort Schutz suchen musste. Ihre Schwester teilte damals öffentlich mit, wie besorgt sie über die Einsätze sei.
Seit Januar 2025 veröffentlicht van Brakel den wöchentlichen Podcast „The Wild House” über die US-amerikanische Politik unter Präsident Trump. In einem Interview mit dem Branchenportal Quotenmeter erklärte sie, der Podcast wolle „Zusammenhänge erklären, Widersprüche sichtbar machen”. Sie berichtete dabei auch von persönlichen Erfahrungen: Sie sei unter anderem in San Antonio, Texas, aufgewachsen und besuche dort bis heute jährlich eine Gastfamilie.
„Vom Home-Ich zum Studio-Ich” – was hinter der Suche nach „ungeschminkt” steckt
Zu den häufig gesuchten Begriffen gehört „Angela van Brakel ungeschminkt”. Dedizierte Inhalte ohne Make-up hat van Brakel nicht veröffentlicht. Der Suchanfrage am nächsten kommt ein Instagram-Reel vom September 2026 mit dem Titel „Vom Home-Ich zum Studio-Ich in 5 Sekunden”, in dem sie den Kontrast zwischen ihrem privaten Erscheinungsbild und dem sendungsfertigen Look zeigt. Ihr Instagram-Profil mit rund 58.000 Followern enthält neben professionellen Aufnahmen auch persönlichere Eindrücke von Reisen und Einsätzen, verzichtet aber auf eine Inszenierung rund um das Thema Aussehen.
Ehrenamt und Auszeichnung
Abseits der Kamera engagiert sich van Brakel als ehrenamtliche Botschafterin für den Bundesverband Kinderhospiz. Gemeinsam mit dem Autor Robert Hültner bewertet sie Medienprojekte junger Talente im Programm „In eigener Regie”, einer Initiative der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und des JFF – Institut für Medienpädagogik. Als Reporterin war sie an der Dokumentation „An der Grenze – 24 Stunden an den Brennpunkten der Flüchtlingskrise” beteiligt, die 2016 mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie Beste Information ausgezeichnet wurde.
Mehr Blogs : Nada Lichter
Quellen: Wikipedia – Angela van Brakel | IMDb – Angela van Brakel | Quotenmeter – Interview „The Wild House” | Gala – Jennifer Knäble | b-future.org – Speaker
Konrad Adam ist Autor bei The Blogus und schreibt über das Leben, die Karriere und den persönlichen Hintergrund bekannter Persönlichkeiten aus Deutschland und der internationalen Öffentlichkeit. Sein Schwerpunkt liegt auf sorgfältig recherchierten Biografien, aktuellen Karrierestationen und interessanten Fakten über Prominente. Dabei legt er Wert auf verständliche, sachliche und übersichtlich aufbereitete Inhalte.

[…] Mehr Blogs: Angela van Brakel […]