Wolfgang Trepper verheiratet – seine Frau Kirstin Tiemann meidet die Öffentlichkeit

Wolfgang Trepper, geboren am 9. Mai 1961 in Duisburg-Rheinhausen, zählt seit über zwanzig Jahren zu den bekanntesten Kabarettisten Deutschlands. Mit rund 180 Auftritten jährlich ist der heute 65-Jährige auf Dauerreise durch die Republik – und trotz dieser Präsenz weiß sein Publikum fast nichts über sein Privatleben. Die Antwort auf die häufig gestellte Frage ist eindeutig: Wolfgang Trepper ist verheiratet. Seine Ehefrau heißt Kirstin Tiemann.

Ein Pressefoto liefert den Namen

Beim Deutschen Radiopreis 2023 im Hamburger Musical Theater Neue Flora erschien Trepper gemeinsam mit einer Frau, die in den Bildbeschreibungen der Agenturen Imago, Getty Images und Future Image übereinstimmend als „Ehefrau Kirstin Tiemann” identifiziert wird. Bereits 2015 war sie an seiner Seite beim Radiopreis zu sehen – damals unter dem Vornamen „Kerstin” ohne Nachnamen. Erst die Fotos von 2023 ergänzen den vollständigen Namen.

Über Kirstin Tiemann selbst ist öffentlich nichts weiter bekannt: weder ihr Beruf noch ihr Alter noch andere persönliche Angaben. Trepper hat seine Ehe in keinem der zahlreichen Interviews kommentiert, die er in den vergangenen Jahren etwa im Kölner Treff, bei „DAS! Rote Sofa” oder im SWR4 Promitalk gab.

Warum Medien trotzdem Widersprüchliches berichten

Treppers konsequentes Schweigen führt dazu, dass verschiedene Quellen verschiedene Angaben machen. Das OK-Magazin schrieb 2024, über den Beziehungsstatus des Kabarettisten sei „nichts bekannt”. Das Promi-Profil auf web.de führt ihn unter dem Familienstand „liiert”. Beides lässt sich anhand der Agenturfotos korrigieren: Er ist weder beziehungslos noch nur liiert – er ist verheiratet.

Mindestens zwei Töchter

In seinem Erstlingswerk „Nur mal eben Danke sagen”, das im September 2025 im Kösel-Verlag erschien, schreibt Trepper, er fahre durch die Republik und könne „meinen Töchtern nur tageweise beim Aufwachsen zusehen”. Es ist die erste Stelle in einer breit zugänglichen Quelle, an der er Kinder bestätigt – mindestens zwei Töchter. Ihre Namen, ihr Alter und weitere Angaben gehen aus dem Buch nicht hervor. Bei seinen Fernsehauftritten rund um die Buchveröffentlichung – im Dezember 2025 bei „DAS! Rote Sofa” und im Januar 2026 im Kölner Treff – sprach er über seine Tante Henny und seinen Werdegang, nicht über seine Kinder.

Nicht mit Mary Roos liiert

Viele Suchanfragen zu Treppers Beziehungsstatus hängen mit seiner Bühnenpartnerschaft mit Schlagerstar Mary Roos zusammen. Von 2015 bis Ende 2024 tourten beide mit „Nutten, Koks und frische Erdbeeren” und dem Nachfolger „Mehr Nutten, mehr Koks – scheiß auf die Erdbeeren” durch Deutschland und erreichten über 300.000 Zuschauer. Im „Brisant”-Interview im September 2024 sorgte Roos mit dem Satz „Seitdem ich mit diesem Herrn Trepper zusammen bin” kurz für Verwirrung und korrigierte sofort: „Ich kann das hier wirklich mit vollem Herzen verneinen.” Trepper konterte: „Jetzt stehst du wieder nicht zu uns.” Die beiden waren Bühnenpartner und Freunde. Roos bezeichnet sich selbst als Single.

Was das Buch über seine Herkunft erzählt

„Nur mal eben Danke sagen” ist keine Autobiografie, sondern eine Hommage an Treppers Tante Henny, die ihn von Kindheit an prägte und 2017 starb. Der WDR beschrieb sie im Kölner Treff als die Frau, die Trepper den entscheidenden „Schubs Richtung Bühne” gab und stets in der ersten Reihe saß.

Trepper wuchs in Rheinhausen auf, einem Stadtteil, den er im Buch als „Hosentaschenuniversum” beschreibt. Sein Vater arbeitete bei Krupp in der Materialdisposition und kam über die IG Metall in den Betriebsrat, seine Mutter war Hausfrau. Im SWR4-Interview erzählte Trepper, dass 2028 für ihn ein besonderes Jahr werde: Mit 67 würde er älter als alle Männer seiner Familie vor ihm.

Vom Handballmanager auf die Kabarettbühne

In den 1990er-Jahren leitete Trepper als erster hauptberuflicher Handballmanager Deutschlands den OSC Rheinhausen und führte den Verein in die Bundesliga. Danach wechselte er zu Radio Duisburg, moderierte die Satireshow „Streichzart” und arbeitete als Chef vom Dienst. 2003 riet ihm Corny Littmann, Intendant des Hamburger Schmidt-Theaters, die Festanstellung aufzugeben und Kabarettist zu werden. Trepper folgte dem Rat – eine Entscheidung, die er im Auepost-Interview als eine bezeichnete, die er „heute vielleicht nicht mehr machen” würde.

Seitdem hat er über 30 Bühnenprogramme geschrieben. 2011 spielte er als „Opa Schlönzke” eine Hauptrolle im Musical „Kein Pardon”. 2024 ernannte der Hauptausschuss Duisburger Karneval ihn zum Bürger des Jahres – die Laudatio hielt Bundestagspräsidentin Bärbel Bas. Zusammen mit Hape Kerkeling und Gerburg Jahnke wurde er mit dem Comedy-Preis „Hurz” ausgezeichnet. 2026 tourt er mit seinem Soloprogramm und einer Lesung aus seinem Buch durch Deutschland.

Mehr:Paulina Patricia Karla Schulz

Hamburg, Duisburg und das Auto

Auf seiner Website fasst Trepper seinen Alltag so zusammen: „Ich mache Kabarett, komme aus Duisburg, lebe aber auch in Hamburg, aber eigentlich im Auto.” Sein Hauptwohnsitz liegt seit rund 15 Jahren in Hamburg. In Duisburg unterhält er eine Zweitwohnung, die er in seinem Buch als „Junggesellenbude mit Blick auf den von mir heiß geliebten Rhein” beschreibt. Nach jeder Vorstellung sammelt er persönlich mit einer roten Damenhandtasche Spenden – über die Stiftung Fly & Help hat er bisher sieben Schulen in Malawi mitfinanziert, in denen laut Wikipedia knapp 3.000 Kinder unterrichtet werden.

Ob Kirstin Tiemann und die Töchter in Hamburg leben, ist öffentlich nicht dokumentiert.

Quellen: Imago Images – Foto Radiopreis 2023 | Future Image – Foto Radiopreis 2023 | Imago Images – Foto Radiopreis 2015 | Penguin/Kösel-Verlag – Buchseite | WAZ – Bürger des Jahres 2024

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